MINT

Mathematik Informatik Naturwissenschaft Technik

Bildungs- und Lehraufgabe:

Im Mittelpunkt von MINT steht der Mensch in Wechselwirkung mit Umwelt und Technik.

Ausgehend von fächerübergreifenden Themen wird die enge Verflechtung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) deutlich und erfahrbar gemacht und dadurch das vernetzte Denken gefördert. Der MINT-Unterricht soll eine Ergänzung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Mittelschule darstellen und erfordert eine Absprache unter den Fachlehrpersonen.

Die Aufgabe des MINT-Unterrichts ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem naturwissenschaftlich-technischen Denken hinzuführen.

Das geschieht durch:

  • Bewusstes Beobachten von Vorgängen in der Umwelt
  • Eigenständige, handlungsorientierte und kreative Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler ausgehend von Schülerexperimenten
  • Kennenlernen, Verstehen und altersgemäßes Anwenden von typischen Denk- (z.B. Modellvorstellungen) und Arbeitsweisen bei Vorgängen in Natur und Technik.
  • Verstehen der Bedeutung der Naturwissenschaften für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.

Der MINT-Unterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler gleichermaßen in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Naturwissenschaften und Technik altersgemäß einzuschätzen sowie auf die naturwissenschaftlich-digitale-technische Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und entsprechende Berufsbilder vorzustellen.

 

Dies geschieht durch:

  • Einsicht gewinnen in die Bedeutung naturwissenschaftlich-technischer Entwicklungen für Gesellschaft und Umwelt
  • Einblicke gewinnen in die vielfältige Berufs- und Arbeitswelt mit naturwissenschaftlich-digital-technischem Schwerpunkt
  • Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselwirkung Ökonomie – Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen

Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen

SQM Renate Zeller, Christa Eigenbauer, SchülerInnen der NMS Körner 3 & 4, Bildungsdirektor Mag. Johannes Heuras,
Präsident der IV – NÖ Thomas Salzer, Brigitte Zettel, NAWI Koordinatorin Erika Frühwald, Schulleiter Hanspeter Mikesa  (Foto privat)

Die NMS Dr. Theodor Körner III & IV in St. Pölten sind ab dem Schuljahr 2018/19 MINT – Pilotschulen der Bildungsregion 4.

Im schulautonomen Gegenstand MINT lernen die Kinder neben zahlreichen Experimenten auch den Umgang mit den von der IV-NÖ gesponserten „LEGO Mindstorms“. Dabei werden die Robotermodelle in Gruppen zusammengebaut und auch einfache Funktionen programmiert. Über das Gelingen dieser Schülerarbeiten konnten sich Bildungsdirektor Mag. Johann Heuras, IV- NÖ Präsident Thomas Salzer, SQM Renate Zeller und NÖ Koordinatrin für NAWI Erika Frühwald im Rahmen eines Schulbesuches überzeugen.